Theta Monat - März 2026 | SPY 11DTE Bull Put Credit Spread im geschlossenen Regime
Ein Monat mit durchgehend geschlossener Marktphase und ein Prozess, der gerade dadurch seine Schutzfunktion zeigt.
KPI – Monatsüberblick
Handelstage: 22
SPY > EMA30: 0 Tage
SPY-Range: 629,21 – 688,62 USD
VIX-Range: 20,26 – 35,31
GGI Regime offen: 0 Tage
(SPY > EMA30, MACD > 0, RSI ≥ 55)
Erlaubte Trades: 0
(zulässiger Short-Strike, IV ≥ 15, Mindestprämie ≥ 80 USD )
Aufgesetzte Trades: 0
Geschlossene Trades: 0
Gewinner / Verlierer: 0/0
Summe Prämien (März): 0 USD
Realisierter PnL (März): 0 USD
Netto-R: 0 R (Risiko pro Trade: 200 USD)
Besonderheiten:
Der SPY blieb im gesamten Monat unter dem EMA30. Das Regime war an keinem geprüften Montag, Mittwoch oder Freitag offen. Die Marktphase zeigte zwischenzeitliche Erholungen, ohne die Filterbedingungen des Regelwerks zu erfüllen.
Im Folgenden wird dokumentiert, wie das Regelwerk der SPY 11DTE Bull Put Credit Spread Strategie im März 2026 angewendet wurde.
Der Theta Monat zeigt, wie sich Marktphase, Setup-Qualität, Risiko und Konsequenz im Monatsverlauf dargestellt haben.
Management Summary
Trendbild:
Der Trendfilter blieb den gesamten Monat negativ. Der SPY notierte an keinem Handelstag über dem EMA30.
Setup-Struktur:
Es gab keine handelbaren Setups. Einzelne Erholungsphasen reichten nicht aus, um Trend, Momentum und Relative Stärke gleichzeitig auf Regel-Niveau zu bringen.
Risiko-Profil:
Die Volatilität blieb erhöht und phasenweise sprunghaft. VIX-Spitzen über 30 und ein durchgehend negativer Trendfilter hielten die Marktphase instabil.
Prozess-Einordnung:
März war kein Monat für Aktivität, sondern ein Monat für Regelklarheit. Der Prozess hat nicht versagt, weil keine Trades entstanden. Er hat funktioniert, weil er keinen Trade erzwungen hat.
Marktüberblick
Die Anwendung der SPY 11DTE Bull Put Credit Spread Strategie blieb im März 2026 vollständig blockiert, weil die Marktphase zu keinem Zeitpunkt alle drei Regime-Bedingungen erfüllte. Damit blieb die Konsequenz über den gesamten Monat gleich:
kein Entry, kein Setup, kein Trade.
Der Monat in einem Satz:
Der Monat war von schwacher Trendstruktur, fragilem Momentum und erhöhter Volatilität geprägt.
Marktgefühl:
Nervös. Instabil. Zum Monatsende etwas stabiler, aber nicht stabil genug.
Zentrale Botschaft für den Prozess:
Eine Erholung im Chart ersetzt kein offenes Regime.
Überblick der Wochen:
KW10 - Klare Schwäche zum Monatsstart. Das Regime blieb geschlossen.
KW11 - Kurze Erholung, aber keine Freigabe des Regelwerks.
KW12 - Abwärtsdruck und schwaches Momentum blockierten den Entry weiter.
KW13 - Auch in dieser Woche blieb die Konsequenz gleich: kein Entry.
KW14 - Zum Monatsende hellte sich der Chart auf. Das Regime blieb geschlossen.
Regime-Dynamik:
Trendfilter: negativ
MACD: negativ, zum Monatsende etwas verbessert, aber nicht positiv bestätigt
RSI-Struktur: durchgehend unter 55
Volatilität: 20,26 bis 35,31 – erhöht und phasenweise angespannt
Einordnung der Mechanik:
Der SPY zeigte zwar gegen Monatsende eine technische Aufhellung, blieb aber unter dem EMA30. Gleichzeitig reichte die Momentumstruktur nicht aus, um das Regime freizugeben. Der VIX bewegte sich über weite Strecken auf erhöhtem Niveau und markierte zwischenzeitlich deutliche Stressphasen. Für einen regelbasierten Bull Put Credit Spread war das kein Umfeld für Hoffnung, sondern ein Umfeld für Pause.

Umgesetzte Trades & realisierter PnL
Summe Prämien (März): 0 USD
Realisierter PnL (März): 0 USD
Einordnung:
Es wurden keine Trades umgesetzt, weil das Regelwerk keinen Entry zugelassen hat. Der Ausschluss lag nicht an zu geringer Optionsprämie oder an der Strike-Auswahl, sondern bereits an der ersten Filterebene:
Das Regime blieb geschlossen.
Strike-Struktur:
Nicht relevant, da keine Setups freigegeben wurden.
Offene Trades am Monatsende:
Keine.
Erkenntnis des Monats
Dieser Monat zeigte, dass Trend, Momentum und Relative Stärke gemeinsam wirken müssen – eine sichtbare Erholung allein reicht nicht.
Die Schutzwirkung des Regelwerks war im März klar erkennbar. Der Markt bot zwischenzeitlich Bewegungen, die ohne festen Prozess leicht als Chance fehlinterpretiert werden könnten. Genau hier griff die Struktur. Der Trendfilter blieb negativ, der RSI blieb unter 55, und damit entstand trotz einzelner grüner Tage kein zulässiges Umfeld für einen Entry. Nicht-Handeln war in diesem Monat keine verpasste Aktivität, sondern die korrekte Konsequenz des Prozesses. Diese Logik ist für systematisches Income-Trading zentral:
Setup-Qualität geht vor Setup-Wunsch.
Fokus für den kommenden Monat
1. Strukturelle Priorität
Trendfilter und Momentum weiter gemeinsam gewichten. Eine einzelne Aufhellung im Chart bleibt ohne bestätigtes Regime bedeutungslos.
2. Setup-Fokus
Keine Grenzfälle aufwerten. Ein Entry ist erst dann relevant, wenn Marktphase, Momentum und Relative Stärke gemeinsam tragen.
3. Besonderheit des Folgemonats
Nach stressreichen Phasen wirken erste Erholungen häufig überzeugender, als sie regeltechnisch sind. Der Fokus bleibt daher auf Bestätigung statt auf Vorgriff.
Weiterführende Seiten
Das Regelwerk beschreibt die Methode vollständig.
Der Journal Status dokumentiert die Entwicklung des Systems über Zeit.
Der Anwendungsbereich zeigt die dokumentierte Anwendung des Regelwerks im laufenden Markt.
Abschluss
März 2026 war ein Monat ohne Trades, aber nicht ohne Aussage.
Die Strategie bleibt stabil.
Die Präzision steigt.
Struktur bleibt. Konsequenz bleibt.
GGI Rule-Streak: 106 Tage ohne Regelbruch
Längste No-Entry-Phase: 9 Wochen
Regelwerk-Version: v0.2
Regelwerk unverändert seit: 19.12.2025
Phase: Validierung (Papertrades)
Beobachtung über Zeit
Wer den Theta Monat künftig direkt erhalten und Marktphase, Setup-Qualität, Risiko und Konsequenz über Zeit mitverfolgen möchte, kann Golden Glide Income kostenlos abonnieren.
Viele Grüße,
Sabine
Golden Glide Income Journal
Struktur. Klarheit. Income.
von Sabine G. – Systematische Finanzstrategin & Autorin für regelbasiertes Income-Trading
Disclaimer
Die Inhalte dieses Journals dienen ausschließlich der Dokumentation eines persönlichen Forschungsprozesses im Bereich regelbasiertes Options-Trading.
Sie stellen keine Anlageberatung, keine Handelsempfehlung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar.
Alle beschriebenen Regeln, Parameter und Anpassungen beziehen sich auf meine eigene Vorgehensweise und meinen eigenen Lernprozess.
Ob eine Methode für andere geeignet ist, hängt von individuellen Zielen, Erfahrungen und Risikotoleranzen ab.
Historische Ergebnisse, Backtests oder Beispielrechnungen sind keine Garantie für zukünftige Entwicklungen.
Optionen sind komplexe Produkte und können zu erheblichen Verlusten führen.
Leser:innen tragen die volle Verantwortung für ihre eigenen Entscheidungen.
Bitte prüfe stets, ob eine Strategie zu Deinem persönlichen Finanzrahmen und Risikoprofil passt.









